Eine professionelle Employer-Branding-Kampagne im Mittelstand kostet je nach
Umfang zwischen 15.000 und 80.000 Euro, manchmal auch mehr.
Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße allein, sondern was die Kampagne
leisten soll: ein einzelner Recruitingfilm oder eine crossmediale
Gesamtstrategie mit Video, Foto, Social Media und Karrierewebsite. Die
folgenden Fragen helfen dir, Kosten realistisch einzuschätzen und Budget
sinnvoll einzusetzen.
Was beeinflusst die Kosten einer Employer-Branding-Kampagne?
Die Kosten einer Employer-Branding-Kampagne hängen vor allem davon ab, wie
viele Kanäle bespielt werden, wie komplex die Inhalte sind und ob Konzeption,
Produktion und Ausspielung aus einer Hand kommen oder auf mehrere Dienstleister
verteilt werden. Wer nur einen Recruitingfilm beauftragt, zahlt weniger als
jemand, der eine abgestimmte Kampagne über Social Media, Karriereseite, Messe
und Print aufbaut.
Konkret treiben folgende Faktoren den Aufwand nach oben:
-
Anzahl der Kanäle: Social Media, Karrierewebsite, Messe,
Print und Kino haben unterschiedliche Formatanforderungen. Je mehr Kanäle,
desto mehr Produktionsaufwand. -
Erklärungsbedarf der Berufsbilder: Technische Berufe im
Maschinenbau oder der Industrie brauchen mehr Vorarbeit. Wenn niemand im Team
versteht, was eine CNC-Fachkraft oder ein Verfahrenstechniker eigentlich
macht, entstehen Inhalte, die am Ziel vorbeigehen. -
Anzahl der Drehtage und Locations: Mehrere Standorte,
Schichtbetrieb oder schwer zugängliche Produktionsbereiche erhöhen den
Aufwand direkt. -
Interner Abstimmungsaufwand: Wer fünf verschiedene
Dienstleister koordiniert, zahlt nicht nur mehr, sondern verliert auch Zeit
und Konsistenz. -
Wiederverwendbarkeit des Materials: Gut geplante Produktionen
liefern Content für mehrere Kanäle gleichzeitig. Schlecht geplante
Produktionen liefern einen Film, der danach in der Schublade landet.
Mit welchem Budget sollte der Mittelstand rechnen?
Für mittelständische Unternehmen mit 150 bis 500 Mitarbeitenden
sind realistische Einstiegsbudgets für eine erste Employer-Branding-Kampagne
zwischen 20.000 und 50.000 Euro anzusetzen. Wer crossmedial
plant, also Video, Foto und Social-Media-Content kombiniert, sollte eher mit
40.000 bis 80.000 Euro rechnen. Einzelleistungen wie ein
Recruitingfilm starten deutlich darunter.
Zur Orientierung:
-
Einzelner Recruitingfilm (1–2 Minuten): 5.000 bis 20.000
Euro, je nach Aufwand, Locations und Postproduktion. -
Foto-Shooting für Karriereseite und Social Media: 2.000 bis
8.000 Euro. -
Social-Media-Contentpakete (Quartal): 3.000 bis 10.000 Euro
je nach Umfang und Kanal. -
Kampagne aus einem Guss (Konzept, Video, Foto, Social,
Karriereseite): 30.000 bis 80.000 Euro und mehr.
Wichtig: Diese Zahlen sind Orientierungswerte, keine
Festpreise. Was eine Kampagne tatsächlich kostet, hängt stark vom Briefing ab.
Wer mit einem klaren Ziel, einem definierten Suchprofil und realistischen
Erwartungen in die Planung geht, bekommt ein Angebot, das auch hält.
Was kostet ein professionelles Recruiting-Video?
Ein professionelles Recruiting-Video kostet je nach Länge, Aufwand und
Produktionstiefe zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Einfachere
Formate mit einem Drehtag, einem Standort und überschaubarer Postproduktion
liegen eher im unteren Bereich. Mehrere Drehtage, Animationen, Voice-over oder
Interviews mit mehreren Personen treiben den Preis nach oben.
Was häufig unterschätzt wird: Ein Recruitingfilm für eine Industriestelle oder
ein technisches Berufsbild ist kein Standard-Imagefilm. Wenn
das Berufsbild komplex ist, wenn Maschinen, Prozesse oder Sicherheitsvorschriften
eine Rolle spielen, braucht es jemanden, der das fachlich einordnen kann. Wer
am Set nicht versteht, was auf dem Förderband passiert oder warum eine bestimmte
Maschine so bedient wird, dreht am Ende Bilder, die zwar schön aussehen, aber
das Berufsbild nicht wirklich zeigen.
Bei Fischkopp Films ist Geschäftsführer Markus Höfemann
Fahrzeugbauingenieur. Das bedeutet: Technische Zusammenhänge werden
schneller verstanden, fachlich problematische Aussagen fallen bereits in der
Konzeption auf, und das kundenseitige Marketingteam muss technische Inhalte
nicht erst aufwendig erklären. Das spart Zeit und verhindert Inhalte, die in
der Fachabteilung für Stirnrunzeln sorgen. Mehr dazu, wie wir das in der Praxis
umsetzen, zeigt
unser Projekt für
Moetefindt.
Wann lohnt sich eine Agentur gegenüber einer Inhouse-Lösung?
Eine externe Agentur lohnt sich dann, wenn intern die Kapazitäten, das
Equipment oder das konzeptionelle Know-how fehlen, um
Employer-Branding-Content in ausreichender Qualität und Regelmäßigkeit zu
produzieren. Das ist bei den meisten mittelständischen Unternehmen der Fall,
weil HR und Marketing selten gleichzeitig für Konzeption, Dreh, Schnitt und
Kanalbetreuung aufgestellt sind.
Inhouse funktioniert gut für Aufgaben wie Community Management, einfache
Story-Formate oder das Einsammeln von Mitarbeiter-Content. Was inhouse häufig
nicht funktioniert:
- die Produktion von Videomaterial in Broadcast-Qualität
- die strategische Contentplanung über mehrere Kanäle hinweg
-
die Entwicklung eines konsistenten visuellen Erscheinungsbilds für die
Arbeitgebermarke
Ein weiterer Punkt: Wer intern produziert, bindet Mitarbeitende. Wer erwartet,
dass das Team neben dem eigentlichen Job regelmäßig Recruiting-Content
produziert, schafft Frust statt Inhalte. Eine Agentur, die einmal im Quartal
kommt, produziert in einem Tag Material für Wochen, ohne den
Betrieb zu stören. Das ist für viele Industrieunternehmen der realistischere
Weg.
Welche Fehler treiben die Kosten unnötig in die Höhe?
Die häufigsten Kostentreiber bei Employer-Branding-Kampagnen sind
fehlende Planung, zu viele Abstimmungsschleifen und Content,
der nicht weiterverwendet wird. Wer ohne klares Briefing in die Produktion
geht, zahlt am Ende für Korrekturen, Nachdreh und verlorene Zeit.
Diese Fehler begegnen uns regelmäßig:
-
Kein Contentplan vor dem Dreh: Was genau gedreht werden soll,
für welche Kanäle und in welchen Formaten, muss vor dem ersten Drehtag
feststehen. Wer das erst am Set entscheidet, dreht zu wenig oder das Falsche. -
Zu viele Dienstleister: Wenn Konzeption, Dreh, Schnitt,
Social Media und Karriereseite bei vier verschiedenen Anbietern liegen,
entstehen Abstimmungsaufwand und Inkonsistenzen. Das kostet Zeit und Geld. -
Content wird einmal produziert und dann nicht weiterverwendet:
Ein Recruitingfilm, der nur auf YouTube liegt und nirgendwo sonst, ist eine
verpasste Chance. Gut produziertes Material lässt sich in Kurzclips,
Social-Media-Posts, Karriereseiten-Content und Messemedien verwandeln. -
Stockfotos statt echter Einblicke: Austauschbare Bilder aus
Datenbanken kosten zwar wenig, bringen aber nichts. Wer Fachkräfte ansprechen
will, braucht echte Einblicke in echte Arbeitsplätze. -
Zu spätes Einbinden der Fachabteilung: Wenn HR und Marketing
einen Recruitingfilm über eine Stelle produzieren lassen, ohne die
Fachabteilung früh einzubeziehen, entstehen Inhalte, die fachlich nicht
stimmen oder das Berufsbild verzerren.
Wie misst man den Erfolg einer Employer-Branding-Kampagne?
Den Erfolg einer Employer-Branding-Kampagne misst man über eine Kombination aus
quantitativen Kennzahlen und qualitativen Beobachtungen. Reine
Klickzahlen sagen wenig aus. Entscheidend ist, ob die richtigen Menschen auf
die Kampagne aufmerksam werden und ob sich die Qualität der Bewerbungen
verändert.
Relevante Kennzahlen je nach Kanal und Ziel:
-
Reichweite und Sichtbarkeit: Wie viele Personen aus der
Zielgruppe wurden tatsächlich erreicht? Auf Social Media lässt sich das über
Impressionen und Zielgruppenausspielung messen. -
Engagement: Werden Inhalte geteilt, kommentiert oder
gespeichert? Das zeigt, ob der Content relevant wirkt. -
Bewerbungseingang: Kommen mehr Bewerbungen rein? Kommen sie
schneller? Kommen sie aus den richtigen Berufsfeldern? -
Qualität der Bewerbungen: Haben Bewerbende ein realistisches
Bild von der Stelle und dem Unternehmen? Wenn ja, ist das ein Zeichen, dass
die Inhalte ehrlich und klar kommuniziert haben. -
Verweildauer auf der Karriereseite: Wer länger bleibt,
interessiert sich. Wer sofort abspringt, hat nicht gefunden, was er gesucht
hat.
Employer Branding wirkt nicht über Nacht. Wer nach vier Wochen eine Kampagne
abbricht, weil die Bewerbungszahlen noch nicht gestiegen sind, hat das Prinzip
nicht verstanden. Arbeitgebermarken bauen sich über Monate auf,
Social Media und
Content-Produktion brauchen Kontinuität. Wer das einplant, bekommt
belastbarere Ergebnisse als jemand, der auf kurzfristige Klickspitzen setzt.
Wie wir Employer-Branding-Kampagnen für den Mittelstand aufsetzen
Wir arbeiten mit mittelständischen Unternehmen und Industriebetrieben, die
Fachkräfte suchen und dabei mehr wollen als die nächste Stellenanzeige. Was wir
übernehmen:
- Konzeption der Kampagne, abgestimmt auf Zielgruppe, Kanäle und Budget
- Produktion von Recruiting-Videos, Imagefilmen und Social-Media-Content
- Foto-Shootings für Karriereseite, Stellenanzeigen und Social Media
- Contentplanung und kanalspezifische Aufbereitung des Materials
- Betreuung von Social-Media-Kanälen und Karrierekommunikation
Bei technischen Arbeitgebern, Maschinenbauunternehmen oder Betrieben mit
erklärungsbedürftigen Berufsbildern können wir fachlich direkt
mitdenken, ohne dass ihr erst stundenlang erklären müsst, was auf
eurer Produktionsfläche eigentlich passiert. Wie wir als Team arbeiten und was
uns antreibt, findet ihr
auf unserer
Über-uns-Seite.
Ihr sucht Fachkräfte und wollt endlich Inhalte produzieren, die auch wirklich
funktionieren? Dann schnackt mit uns darüber, was für euch Sinn ergibt.
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