Fischkopp Films

Wie baut man eine Arbeitgebermarke im Mittelstand auf?

Von markushoefemann

Eine Arbeitgebermarke im Mittelstand baut man auf, indem man zuerst klar
definiert, wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht, und diese Botschaft
dann konsequent über mehrere Kanäle sichtbar macht. Das funktioniert nicht
mit einem einzigen Recruitingfilm oder einer überarbeiteten Karriereseite,
sondern mit einem durchdachten Zusammenspiel aus
Inhalten, Bildsprache und Präsenz dort, wo potenzielle
Bewerber tatsächlich unterwegs sind. Die folgenden Fragen zeigen, worauf es
dabei wirklich ankommt.

Was macht einen Mittelständler zur attraktiven Arbeitgebermarke?

Ein Mittelständler wird zur attraktiven Arbeitgebermarke, wenn er klar
kommuniziert, was ihn als Arbeitgeber von anderen unterscheidet, und diese
Botschaft mit echten Einblicken belegt. Nicht mit
Hochglanzbroschüren und Stockfotos, sondern mit Inhalten, die zeigen, wie es
bei euch wirklich zugeht. Wer das nicht tut, bleibt austauschbar.

Viele mittelständische Unternehmen haben tatsächlich gute Argumente. Das
Problem ist, dass diese Stärken selten nach außen sichtbar werden. Stattdessen
liest man überall dieselben Versprechen: „Wir sind ein Team“, „flache
Hierarchien“, „moderner Arbeitsplatz“. Das sagt niemandem etwas.

Typische Stärken, die Mittelständler selten sichtbar machen:

  • Kurze Entscheidungswege
  • Echte Verantwortung
  • Stabile Strukturen
  • Technisch anspruchsvolle Arbeit

Attraktive Arbeitgebermarken im Mittelstand entstehen, wenn Unternehmen
konkret werden. Was genau macht ein Zerspanungsmechaniker bei
euch? Wie sieht ein typischer Arbeitstag in der Konstruktion aus? Warum sind
Mitarbeitende seit zehn Jahren dabei? Diese Antworten sind der Kern einer
glaubwürdigen
Arbeitgeberkommunikation.

Wie unterscheidet sich Employer Branding im Mittelstand von Konzernen?

Im Mittelstand fehlen die Budgets, die Markenbekanntheit und die
Marketingabteilungen großer Konzerne. Gleichzeitig haben mittelständische
Unternehmen einen echten Vorteil: Sie können
authentischer und schneller kommunizieren, weil die Strukturen
schlanker sind und die Menschen, die hinter dem Unternehmen stehen, greifbarer
sind.

Konzerne betreiben Employer Branding oft mit aufwendigen Kampagnen, die auf
Reichweite und Markenimage einzahlen. Im Mittelstand geht es direkter: Wer
seid ihr, was bietet ihr, wen sucht ihr? Diese Fragen lassen sich mit weniger
Aufwand beantworten, wenn der Inhalt stimmt.

Was im Mittelstand nicht funktioniert, ist der Versuch,
Konzernkommunikation zu imitieren. Generische Kampagnenslogans, professionell
wirkende, aber inhaltlich leere Imagefilme oder Karriereseiten, die nach
Standard-Template aussehen, helfen nicht weiter. Bewerber merken den
Unterschied zwischen echter Einblickgewährung und Marketing-Fassade schneller,
als viele Unternehmen denken.

Wo fängt man mit dem Aufbau einer Arbeitgebermarke konkret an?

Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was
sagen aktuelle Mitarbeitende über das Unternehmen als Arbeitgeber? Welche
Stärken werden intern wahrgenommen, und welche davon sind nach außen sichtbar?
Erst wenn diese Basis klar ist, macht es Sinn, in Inhalte und Kanäle zu
investieren.

Danach geht es darum, eine klare
Arbeitgeberpositionierung zu formulieren. Das ist keine
Marketingphrase, sondern eine ehrliche Antwort auf die Frage: Warum sollte
jemand bei euch arbeiten und nicht woanders? Diese Antwort muss intern
stimmen, bevor sie nach außen kommuniziert wird.

Aus dieser Positionierung entstehen dann konkrete Inhalte. Wichtig ist, dass
diese Inhalte crossmedial gedacht werden. Ein
Recruiting-Shooting zum Beispiel liefert Material für Social Media, die
Karriereseite, Print-Anzeigen und Messepräsentationen gleichzeitig. Wer das
von Anfang an einplant, spart Zeit und Budget.

Mögliche Inhaltsformate für den Start

  • Mitarbeiterportraits
  • Einblicke in Arbeitsbereiche
  • Erklärungen zu technischen Berufsbildern
  • Karrierewege

Welche Kanäle eignen sich für Employer Branding im Mittelstand?

Für die meisten mittelständischen Unternehmen sind
Social Media, die eigene Karriereseite und gezielter Video-Content
die wirkungsvollsten Kanäle. Welche Plattform dabei Priorität hat, hängt davon
ab, wen ihr ansprechen wollt und wo diese Menschen tatsächlich aktiv sind.

  • LinkedIn eignet sich gut für kaufmännische und technische
    Fachkräfte sowie für Führungspositionen.
  • Instagram und Facebook erreichen Bewerber in gewerblichen
    und handwerklichen Berufen oft besser, besonders wenn der Content authentisch
    wirkt und echte Einblicke zeigt.
  • YouTube kann für technische Berufe im Maschinenbau oder in
    der Industrie als Kanal für längere Erklärinhalte sinnvoll sein.

Die Karriereseite ist der Anker. Alle Kanäle führen dorthin.
Wenn die Seite generisch ist, keine echten Einblicke bietet und nur
Stellenanzeigen auflistet, verpufft der Aufwand auf anderen Kanälen. Auch
Messen und Events sind für viele Mittelständler relevante Berührungspunkte,
besonders in Regionen, wo persönlicher Kontakt noch eine größere Rolle spielt.

Einen guten Überblick, wie sich
Social Media und Content-Produktion
im Recruiting zusammendenken lassen, gibt es bei uns direkt.

Was kostet der Aufbau einer Arbeitgebermarke im Mittelstand?

Die Kosten für den Aufbau einer Arbeitgebermarke im Mittelstand hängen stark
davon ab, was bereits vorhanden ist und wie weit die Kampagne reichen soll.
Ein realistischer Einstieg für eine erste, kanalübergreifende
Employer-Branding-Kampagne mit professioneller Produktion liegt in der Regel
im mittleren fünfstelligen Bereich.

Wer nur einen einzelnen Recruitingfilm produzieren lässt, zahlt weniger,
bekommt aber auch weniger. Eine Kampagne, die
Video, Foto und Social-Media-Content zusammendenkt und
Material für mehrere Monate liefert, ist in der Produktion aufwendiger,
rechnet sich aber über die Nutzungsdauer deutlich besser.

Ein häufiger Fehler ist, Produktion und Distribution getrennt zu
denken
. Content, der einmal produziert und dann kaum weitergenutzt
wird, ist teuer. Wer von Anfang an plant, welche Inhalte für welche Kanäle
entstehen sollen, holt mehr aus jedem produzierten Asset heraus. Das gilt
besonders dann, wenn ein Recruiting-Shooting mehrere Formate gleichzeitig
abdeckt:

  • Portraitfotos
  • Kurze Clips
  • Längere Videos
  • Behind-the-Scenes-Material

Woran erkennt man, ob das Employer Branding wirkt?

Employer Branding wirkt, wenn sich die
Qualität und Passgenauigkeit der eingehenden Bewerbungen
verbessert, nicht unbedingt die Menge. Wer klarer kommuniziert, wer er als
Arbeitgeber ist, zieht Bewerber an, die tatsächlich zum Unternehmen passen,
und schreckt unpassende Kandidaten frühzeitig ab.

Konkrete Indikatoren für den Erfolg

  • Entwicklung der Bewerberzahlen auf bestimmte Stellen
  • Absprungrate auf der Karriereseite
  • Reichweite von Recruiting-Content und Interaktion in Social Media
  • Time-to-Hire

Diese Zahlen geben zusammen ein realistisches Bild davon, ob die Maßnahmen
greifen.

Wichtig ist, dass Employer Branding kein Sprint ist. Wer
heute anfängt, wird nicht nächsten Monat die Ergebnisse sehen. Die Marke baut
sich mit der Zeit auf, und das gilt besonders für technische Arbeitgeber, bei
denen Bewerber oft längere Entscheidungsprozesse haben. Wer das erwartet,
bleibt realistisch und misst die richtigen Dinge.

Wie wir technische Arbeitgeber sichtbar machen

Wir bei Fischkopp Films denken Employer Branding von Anfang an
crossmedial. Kein einzelner Film, kein isoliertes Shooting,
sondern ein durchdachtes Konzept, das alle relevanten Kanäle und Formate
zusammenbringt. Was wir dabei konkret übernehmen können:

  • Kampagnenkonzeption und Bestandsaufnahme: Was habt ihr
    bereits, was fehlt, wo habt ihr die größten Lücken?
  • Film- und Fotoproduktion für Recruiting-Content,
    Mitarbeiterportraits, Einblicke in technische Arbeitsbereiche und
    Berufsbilder
  • Social-Media-Content, der auf die jeweilige Plattform und
    Zielgruppe zugeschnitten ist
  • Contentplanung, damit das produzierte Material nicht nach
    zwei Wochen in der Schublade verschwindet
  • Crossmediale Ausspielung, damit ein Shooting-Tag Material
    für Social Media, Karriereseite und Messe gleichzeitig liefert

Ein konkretes Beispiel, wie das in der Praxis aussieht, zeigt
unser Projekt für Moetefindt.

Ein besonderer Punkt: Unser Geschäftsführer
Markus Höfemann ist Fahrzeugbauingenieur. Wenn es um
technische Berufsbilder geht, um Maschinenbau, Produktion oder
erklärungsbedürftige Tätigkeiten, dann können wir auf einer anderen Ebene
mitdenken als eine reine Kreativagentur. Wir verstehen, was in einer Fertigung
passiert, können Fachabteilungen schneller abholen und vermeiden Kommunikation,
die technisch nicht stimmt. Das spart euch intern Zeit und sorgt für Inhalte,
die auch bei Fachkräften ankommen.

Ihr wollt Fachkräfte für technische Berufe gewinnen und sucht mehr als die
nächste Stellenanzeige? Dann schnackt mit uns darüber, welche Inhalte und
Kanäle für euch wirklich Sinn ergeben.

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