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Wie produziert man Content für mehrere Kanäle ohne mehrere Dienstleister?

Von markushoefemann

Wie produziert man Content für mehrere Kanäle ohne mehrere Dienstleister?

Content für mehrere Kanäle lässt sich aus einer einzigen Produktion gewinnen, wenn Film, Foto und weitere Formate von Anfang an gemeinsam geplant werden. Das setzt voraus, dass eine Agentur oder ein Dienstleister alle relevanten Gewerke abdeckt und die Planung nicht erst nach dem Drehtag beginnt. Die folgenden Abschnitte erklären, wie das konkret funktioniert, welche Kanäle sich sinnvoll zusammenführen lassen und woran du erkennst, ob ein einziger Ansprechpartner für dich der richtige Weg ist.

Was bedeutet es, Content kanalübergreifend zu produzieren?

Kanalübergreifende Content-Produktion bedeutet, dass Inhalte für verschiedene Kanäle nicht nacheinander und getrennt voneinander entstehen, sondern aus einer gemeinsamen Produktion heraus geplant und umgesetzt werden. Statt erst einen Film zu produzieren und danach zu überlegen, was man noch daraus machen könnte, werden Formate, Kanäle und Botschaften bereits vor dem ersten Drehtag festgelegt.

In der Praxis heißt das: Ein Produktionstag kann Material für einen Imagefilm, kurze Social-Media-Clips, Produktfotos, Website-Bilder und Vertriebspräsentationen liefern, wenn er entsprechend vorbereitet wurde. Das ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer klaren Formatplanung im Vorfeld.

Der Unterschied zu einer klassischen Einzelproduktion liegt nicht in der Technik, sondern im Ausgangspunkt. Wer zuerst fragt, welche Botschaft ankommen soll, welche Zielgruppe erreicht werden soll und welche Kanäle dafür relevant sind, kommt zu einer anderen Produktionsplanung als jemand, der einfach einen Film bestellt. Kanalübergreifende Produktion ist damit weniger eine Frage der Ausstattung als eine Frage der Denkweise.

Warum scheitern viele Unternehmen mit mehreren Dienstleistern?

Das häufigste Problem ist nicht die Qualität der einzelnen Dienstleister, sondern dass niemand das Gesamtbild im Blick hat. Film, Foto, Social Media und Print entstehen bei verschiedenen Anbietern, jeder bekommt ein eigenes Briefing, und das interne Marketingteam koordiniert alles. Das kostet Zeit, erzeugt Reibung und führt oft zu Ergebnissen, die nicht zusammenpassen.

Konkret entstehen dabei typische Probleme:

  • Jeder Dienstleister optimiert für seinen eigenen Auftrag, nicht für die Gesamtkampagne.
  • Bildsprache, Tonalität und Botschaften weichen voneinander ab, weil niemand sie übergreifend abstimmt.
  • Ein teurer Produktionstag liefert am Ende nur einen Film, obwohl mit anderer Vorbereitung mehrere Formate hätten entstehen können.
  • Das Marketingteam verbringt mehr Zeit mit Koordination als mit Kommunikation.

Dazu kommt ein strukturelles Problem: Wer erst den Film produziert und danach Fotos und Social Assets nachbestellt, zahlt mehrfach für Produktionstage, die sich hätten überschneiden können. Und wer drei verschiedene Agenturen brieft, bekommt drei verschiedene Interpretationen derselben Marke.

Das ist kein Vorwurf an einzelne Dienstleister. Es ist ein Planungsproblem. Wer mehrere Gewerke trennt, ohne jemanden zu haben, der sie zusammendenkt, bekommt Einzelteile statt einer Kampagne.

Wie funktioniert crossmediale Content-Produktion aus einer Hand?

Crossmediale Content-Produktion aus einer Hand bedeutet, dass eine Agentur von der Konzeption bis zur fertigen Ausspielung alle relevanten Schritte übernimmt und dabei alle Formate gemeinsam plant. Der entscheidende Unterschied liegt im Zeitpunkt der Planung: Formate und Kanäle werden vor dem Produktionstag festgelegt, nicht danach.

In der Praxis sieht das so aus: Bevor Kamera und Licht aufgebaut werden, steht fest, welche Inhalte entstehen sollen und für welchen Kanal. Wird ein Imagefilm gedreht, werden gleichzeitig Schnittversionen für LinkedIn geplant, Hochformate für Instagram eingeplant und Produktfotos in denselben Drehtag integriert. Das Material entsteht einmal, lässt sich aber mehrfach nutzen.

Wenn wir Film und Foto gemeinsam produzieren, legen wir die benötigten Formate bereits vor dem Drehtag fest. Welche Auflösungen, welche Schnittlängen, welche Bildausschnitte für welchen Kanal gebraucht werden, ist kein Nachgedanke, sondern Teil der Vorbereitung. Die Projektsteuerung läuft bei uns über monday.com, sodass alle Beteiligten jederzeit denselben Stand haben und nichts zwischen den Gewerken verloren geht. So entstehen aus einem Produktionstag Inhalte, die tatsächlich auf mehreren Kanälen funktionieren, ohne dass später nachproduziert werden muss.

Das setzt voraus, dass die Agentur sowohl Videoproduktion als auch Fotografie, Kreation und Social-Media-Aufbereitung abdeckt. Nur dann kann sie alle Formate gemeinsam steuern, ohne dass Abstimmung zwischen externen Gewerken notwendig wird.

Welche Kanäle lassen sich sinnvoll in einer Produktion zusammenführen?

Welche Kanäle sinnvoll in einer Produktion zusammengehören, hängt vom Kommunikationsziel ab, nicht davon, was technisch möglich ist. Mehr Kanäle sind nicht automatisch besser. Die richtigen Kanäle müssen zur Botschaft, zur Zielgruppe und zum verfügbaren Budget passen.

Typische Kombinationen, die sich aus einer gemeinsamen Produktion heraus sinnvoll bedienen lassen:

  • Website und LinkedIn: Ein Imagefilm als Hauptprodukt, dazu kürzere Clips und Fotos für die Website sowie Kurzversionen für LinkedIn.
  • Recruiting: Mitarbeiterinterviews, Behind-the-Scenes-Material und Porträts, die gleichzeitig für Karriereseite, LinkedIn und Stellenanzeigen nutzbar sind.
  • Messe und Vertrieb: Produktvideos und hochwertige Produktfotos, die sowohl auf dem Messestand als auch in Vertriebspräsentationen und Print-Materialien funktionieren.
  • Social Media und Print: Kampagnenmotive, die in verschiedenen Formaten vorliegen, für digitale Kanäle ebenso wie für Außenwerbung oder Anzeigen.

Was keinen Sinn ergibt: alle Kanäle in eine Produktion zu pressen, nur weil sie theoretisch möglich wären. Ein Unternehmen, das primär B2B-Kunden über Vertrieb und Messen erreicht, braucht keine TikTok-Strategie aus demselben Produktionstag. Die Kanalauswahl folgt dem Ziel, nicht dem Angebot.

Einen Überblick, wie wir konkrete Produktionen strukturieren, findest du in unseren crossmedialen Projekten.

Wann lohnt sich ein einziger Ansprechpartner für alle Kanäle?

Ein einziger Ansprechpartner für alle Kanäle lohnt sich dann, wenn das interne Marketingteam nicht die Kapazität hat, mehrere Dienstleister parallel zu koordinieren, oder wenn eine einheitliche Bildsprache und Botschaft über alle Kanäle hinweg wichtig ist. Je mehr Gewerke zusammenkommen müssen, desto mehr Aufwand entsteht durch Koordination statt durch Inhalt.

Konkrete Situationen, in denen ein einziger Ansprechpartner klar sinnvoller ist:

  • Das Marketingteam ist klein und hat keine Ressourcen, um mehrere Briefings, Abstimmungsrunden und Freigabeprozesse gleichzeitig zu managen.
  • Eine Kampagne soll auf mehreren Kanälen gleichzeitig laufen und dabei visuell und inhaltlich konsistent wirken.
  • Ein Produktionstag soll möglichst viel nutzbares Material liefern, ohne dass danach weitere Produktionen nötig werden.
  • Das Unternehmen hat erklärungsbedürftige Produkte, bei denen jeder neue Dienstleister neu eingearbeitet werden müsste.

Wann mehrere Spezialisten sinnvoller sein können: Wenn einzelne Gewerke sehr unterschiedliche fachliche Anforderungen haben, die eine Agentur nicht vollständig abdeckt, oder wenn das interne Team gut aufgestellt ist und die Koordination selbst übernehmen kann und will. Das ist keine Frage von richtig oder falsch, sondern von Kapazität, Komplexität und Kommunikationsziel.

Wie findet man die richtige Agentur für crossmedialen Content?

Die richtige Agentur für crossmediale Content-Produktion erkennst du daran, dass sie nicht zuerst fragt, welches Format du brauchst, sondern was du erreichen willst. Eine Agentur, die sofort mit Angeboten für Imagefilme oder Social-Media-Pakete antwortet, ohne dein Kommunikationsziel zu kennen, denkt in Produkten statt in Lösungen.

Worauf du konkret achten solltest:

  • Leistungsbreite: Deckt die Agentur tatsächlich alle Gewerke ab, die du brauchst, oder vermittelt sie Teile an Subdienstleister weiter? Letzteres ist nicht automatisch schlecht, aber du solltest es wissen.
  • Planungsansatz: Wird die Formatplanung vor dem Produktionstag besprochen oder erst danach? Wer erst nach dem Dreh überlegt, was noch daraus werden könnte, hat den Vorteil der gemeinsamen Produktion bereits verschenkt.
  • Referenzen: Gibt es Projekte, in denen mehrere Kanäle aus einer Produktion entstanden sind? Nicht nur einzelne Filme oder Fotos, sondern tatsächlich zusammenhängende Kampagnen.
  • Kommunikation: Wirst du direkt und ehrlich beraten, auch wenn das bedeutet, dass ein bestimmtes Format für dein Ziel nicht sinnvoll ist?

Bei technischen Produkten oder erklärungsbedürftigen Leistungen kommt noch ein weiterer Punkt hinzu: Versteht die Agentur, worum es bei deinem Produkt geht? Das ist bei uns kein reines Briefing-Thema. Wir haben einen Ingenieur fest im Team, der bei technisch anspruchsvollen Produktionen direkt eingebunden ist. Er versteht Zusammenhänge, die sich nicht einfach erklären lassen, stellt die richtigen Fragen und sorgt dafür, dass am Ende nicht am Kern vorbeiproduziert wird. Gerade bei komplexen Produkten oder industriellen Anwendungen ist das ein Unterschied, der sich im Ergebnis zeigt.

Wir arbeiten von Buchholz in der Nordheide aus mit Unternehmen in Norddeutschland und deutschlandweit. Unser Ansatz ist, Kommunikation von der Idee bis zur Ausspielung gemeinsam zu denken, ohne dass du dafür mehrere Gewerke koordinieren musst. Wenn du wissen willst, wie das für deine Kampagne konkret aussehen könnte, schau gerne auf was wir als Fischköppe machen oder schreib uns direkt.

Ihr plant eine Kampagne und wollt Film, Foto und Social nicht mit drei verschiedenen Dienstleistern abstimmen? Dann erzählt uns, was ihr vorhabt. Wir schauen gemeinsam, welche Formate und Kanäle für euer Ziel tatsächlich sinnvoll sind.

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