Eine crossmediale Kampagne für mittelständische Unternehmen kostet in der Regel zwischen 15.000 und 80.000 Euro, abhängig von Umfang, Kanälen und Produktionstiefe. Wer nur einen Kanal bespielt, zahlt weniger. Wer Film, Foto, Social Media und Print aus einer Planung heraus entwickelt, investiert mehr, holt aber auch deutlich mehr aus einem Produktionstag heraus. Die folgenden Abschnitte beantworten die häufigsten Fragen, die Marketingleiter und Geschäftsführer stellen, bevor sie ein Kampagnenbudget freigeben.
Welche Faktoren bestimmen den Preis einer crossmedialen Kampagne?
Der Preis einer crossmedialen Kampagne hängt vor allem von vier Faktoren ab: Anzahl der Kanäle, Produktionsaufwand für Film und Foto, Umfang der Konzeptionsleistung und der Frage, ob Media-Schaltung (also bezahlte Reichweite) Teil des Budgets ist. Wer diese Faktoren kennt, kann ein realistisches Budget planen, ohne im Nachhinein von Zusatzkosten überrascht zu werden.
Im Einzelnen:
- Kanalanzahl und Formatvielfalt: Jeder Kanal braucht eigene Formate. Ein LinkedIn-Video ist nicht dasselbe wie ein Kinospot. Wer beides will, zahlt auch für beides, es sei denn, die Produktion wurde von Anfang an so geplant, dass aus einem Drehtag mehrere Versionen entstehen.
- Konzeption und Strategie: Wer mit einer klaren Kommunikationsstrategie startet, zahlt dafür. Wer ohne startet, zahlt oft später mehr, weil Inhalte nicht zusammenpassen oder nachproduziert werden müssen.
- Produktionstiefe: Ein einfaches Interview-Video kostet weniger als ein Imagefilm mit Außenaufnahmen, Schauspieler-Casting und professionellem Ton-Setup. Dasselbe gilt für Fotografie.
- Media-Budget: Viele Unternehmen vergessen, dass die Produktion nur ein Teil der Kosten ist. Wer Inhalte auch bezahlt ausspielt, zum Beispiel auf LinkedIn, YouTube oder im Kino, braucht dafür ein separates Media-Budget.
Was kostet eine crossmediale Kampagne im Mittelstand konkret?
Für mittelständische Unternehmen mit professionellen Marketingbudgets beginnen crossmediale Kampagnen realistisch bei etwa 15.000 bis 20.000 Euro für überschaubare Projekte mit wenigen Kanälen. Vollständige Kampagnen mit Imagefilm, Fotoproduktion, Social-Media-Content und begleitender Betreuung bewegen sich häufig zwischen 30.000 und 80.000 Euro, ohne Media-Schaltung.
Diese Spanne ist groß, weil Kampagnen sehr unterschiedlich aussehen können. Ein Unternehmen, das einen Imagefilm mit Social-Cuts und begleitender Fotografie produziert, hat andere Kosten als eines, das zusätzlich Print, Außenwerbung und einen Kinospot plant. Entscheidend ist nicht, was die Kampagne kostet, sondern was sie leisten soll und welche Formate dafür tatsächlich notwendig sind.
Ein grober Orientierungsrahmen:
- Einstieg (wenige Kanäle, klarer Fokus): 15.000 bis 25.000 Euro
- Mittlerer Umfang (Film, Foto, Social, Konzeption): 30.000 bis 55.000 Euro
- Umfangreichere Kampagne (mehrere Kanäle, viele Formate, Betreuung): 60.000 Euro und mehr
Hinzu kommt das Media-Budget für bezahlte Reichweite, das je nach Zielgruppe und Laufzeit nochmals einen erheblichen Teil ausmachen kann.
Welche Kanäle und Formate treiben die Kosten am stärksten?
Videoproduktion ist in der Regel der größte Kostentreiber einer crossmedialen Kampagne. Ein professioneller Imagefilm mit Konzept, Drehtag, Schnitt und Vertonung macht oft den größten Teil des Produktionsbudgets aus. Hinzu kommen Formatanpassungen für verschiedene Kanäle, die schnell unterschätzt werden.
Folgende Positionen treiben die Kosten besonders:
- Imagefilm und Produktionsvorbereitung: Konzept, Storyboard, Location, Technik, Team, Drehtag, Postproduktion. Das ist keine einzelne Position, sondern ein Paket.
- Mehrere Videoformate: Querformat für YouTube, Hochformat für Instagram und TikTok, kurze Cuts für LinkedIn. Jede Version bedeutet Schnittaufwand.
- Außenwerbung und Print: Plakatproduktion, Druckkosten und Schaltgebühren kommen obendrauf.
- Kinospot: Produktion und Schaltung im Kino sind vergleichsweise teuer und lohnen sich nur bei klarer regionaler Strategie.
- Laufende Social-Media-Betreuung: Wer nicht nur Content produziert, sondern auch Kanäle betreuen lässt, zahlt monatlich weiter.
Was Kosten spart: Wenn Film und Foto an einem gemeinsamen Produktionstag entstehen und bereits im Vorfeld festgelegt wird, welche Formate gebraucht werden. Das klingt selbstverständlich, wird aber oft nicht konsequent umgesetzt.
Lohnt sich eine Agentur oder ist Inhouse günstiger?
Inhouse ist dann günstiger, wenn ausreichend Kapazität, Technik und Erfahrung vorhanden sind. Für die meisten mittelständischen Marketingteams ist das bei crossmedialen Kampagnen mit Videoproduktion, Fotografie und kanalübergreifender Koordination nicht realistisch. Eine Agentur ist in diesen Fällen nicht teurer, sondern effizienter.
Der häufigste Fehler: Unternehmen unterschätzen den internen Koordinationsaufwand, wenn sie verschiedene Dienstleister einzeln beauftragen. Film kommt von Agentur A, Fotos von Fotograf B, Social Media von Agentur C. Das interne Marketing koordiniert alle drei, schreibt mehrere Briefings, sitzt in mehr Meetings und sorgt am Ende dafür, dass die Ergebnisse irgendwie zusammenpassen. Ob das am Ende günstiger ist als eine Agentur, die alles aus einer Hand plant, ist zumindest eine offene Frage.
Was für eine Agentur spricht:
- Konzeption, Produktion und Aufbereitung kommen aus einer Hand
- Einheitliche Bildsprache über alle Kanäle
- Weniger interner Koordinationsaufwand
- Erfahrung mit Formatanforderungen der einzelnen Kanäle
Was für Inhouse spricht:
- Tiefes Produktwissen und direkter Zugang zu internen Ressourcen
- Schnellere Reaktionszeiten bei laufendem Content
- Geringere Kosten bei einfachen, wiederkehrenden Formaten
Viele Unternehmen fahren gut mit einer Kombination: Das interne Team übernimmt laufende Kommunikation, die Agentur übernimmt Konzeption und Produktion für größere Kampagnen.
Wie lässt sich das Kampagnenbudget sinnvoll aufteilen?
Eine grobe Faustregel: Etwa 40 bis 50 Prozent des Kampagnenbudgets sollten in Konzeption und Produktion fließen, 30 bis 40 Prozent in Media-Schaltung und Reichweite, der Rest in Betreuung und Optimierung. Diese Verteilung hängt jedoch stark vom Ziel und der Ausgangssituation ab.
Wer noch kein belastbares Bildmaterial hat, muss mehr in Produktion investieren. Wer bereits gutes Material hat, kann den Schwerpunkt auf Ausspielung und Betreuung legen. Wer eine neue Zielgruppe erreichen will, braucht mehr Media-Budget als jemand, der eine bestehende Community aktiviert.
Sinnvolle Leitfragen bei der Budgetplanung:
- Welche Formate fehlen noch, und welche können aus einer Produktion entstehen?
- Soll die Kampagne organisch oder bezahlt ausgespielt werden?
- Wie lang ist die Laufzeit, und welche Inhalte werden für kontinuierliche Kommunikation gebraucht?
- Wer übernimmt Betreuung und Optimierung während der Laufzeit?
Ein häufiger Fehler ist, das gesamte Budget in die Produktion zu stecken und nichts mehr für die Ausspielung übrig zu haben. Ein gut produzierter Film, der nicht ausgespielt wird, erreicht niemanden.
Woran erkennt man ein faires Angebot einer Werbeagentur?
Ein faires Angebot einer Werbeagentur ist transparent in der Leistungsbeschreibung, realistisch in der Zeitplanung und klar in der Abgrenzung, was inklusive ist und was nicht. Wer nur einen Pauschalpreis ohne Aufschlüsselung bekommt, hat keine Grundlage für einen sinnvollen Vergleich.
Konkret sollte ein Angebot Folgendes enthalten:
- Aufschlüsselung nach Leistungspositionen: Konzeption, Produktion, Schnitt, Betreuung, Lizenzen
- Klare Aussage, wie viele Korrekturschleifen inklusive sind
- Transparenz darüber, welche Leistungen intern erbracht werden und was ggf. weitervergeben wird
- Realistische Zeitplanung, keine Versprechen, die offensichtlich nicht haltbar sind
- Klarer Ansprechpartner, der auch nach Vertragsabschluss erreichbar ist
Was skeptisch machen sollte: Angebote, die sehr günstig klingen, aber keine Details enthalten. Oder Agenturen, die sofort einen Preis nennen, ohne vorher zu fragen, was das Ziel der Kampagne ist. Wer nicht fragt, was erreicht werden soll, kann auch kein sinnvolles Angebot machen.
Wir starten bei jedem Projekt mit einer Ist-Analyse und einem klaren Blick auf Kommunikationsziel und Zielgruppe, bevor wir über Formate und Budgets sprechen. Schau dir gerne unsere Projekte an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was dabei herauskommt.
Wie wir aus einer Idee eine crossmediale Kampagne machen
Wir planen Kampagnen von der Kommunikationsstrategie bis zur Ausspielung. Das bedeutet: Bevor wir einen Drehtag ansetzen, klären wir, welche Botschaft ankommen soll, wen wir erreichen wollen und welche Formate dafür wirklich gebraucht werden. Nicht mehr, nicht weniger. Damit alle Beteiligten jederzeit den gleichen Stand haben, arbeiten wir intern mit monday.com — das hält Projekte strukturiert und Abstimmungswege kurz.
Ein Punkt, der uns bei technisch anspruchsvolleren Produktionen besonders auszeichnet: Wir haben einen Ingenieur im Team. Das ist kein nettes Extra, sondern ein echter Unterschied. Wer Maschinen, Anlagen oder komplexe Prozesse verständlich und trotzdem überzeugend ins Bild bringen will, braucht jemanden, der die Technik dahinter wirklich versteht — und nicht nur draufschaut. Unser Ingenieur kann technische Fragestellungen direkt vor Ort klären, Zusammenhänge einordnen und sicherstellen, dass das, was gezeigt wird, auch fachlich stimmt.
Was wir konkret übernehmen können:
- Ist-Analyse und Kommunikationsstrategie
- Konzeption und Contentplan
- Videoproduktion: Imagefilm, Produktvideo, Social Clips, Recruiting-Video
- Fotografie: Produktfotos, Mitarbeiterporträts, Stimmungsbilder
- Social-Media-Content und Kanalbetreuung
- Print, Außenwerbung, Messematerial
- Technische Beratung und Einordnung durch unseren Ingenieur — direkt im Produktionsprozess
Wir arbeiten von Buchholz in der Nordheide aus, aber deutschlandweit. Ob Maschinenbauunternehmen aus Niedersachsen oder Industrieunternehmen mit mehreren Standorten: Wir kommen dahin, wo produziert werden muss. Was uns als Fischköppe ausmacht, ist der Blick auf die Gesamtkommunikation statt auf einzelne Assets.
Ihr plant eine Kampagne und wollt wissen, welche Formate und Kanäle für euer Ziel tatsächlich sinnvoll sind? Schreibt uns. Dann schauen wir gemeinsam drauf, ohne Buzzword-Bingo und ohne Angebot auf Vorrat.
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